Cheyenne Tunic

Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic

Nachdem mein Blog ja eine Weile geruht hatte, hat sich das ein oder andere fertige Kleidungsstück angesammelt, was darauf wartet verbloggt zu werden. 

Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic

Im Herbst hatte ich etwas überoptimistisch schon einmal Fotos meiner Cheyenne Tunic gemacht, in der Hoffnung, dass mein Blog nicht ganz so lange braucht, um wieder online zu gehen.  

Ähm ja, mittlerweile ist ja bekanntlich Sommer… 

Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic

Aber nichtsdestotrotz war die Bluse eines meiner liebsten Oberteile in den letzten Monaten. Ich bin mir nicht sicher, was die Stoffzusammensetzung angeht, da ich den Stoff beim Nähcamp im letzten Jahr geschenkt bekommen habe. Die liebe Svea hatte sich den Stoff gekauft und fand die Farbe für sich dann doch nicht so passend. Als ich den Stoff sah, hatte ich direkt eine Bluse vor Augen. Ich schätze, dass der Stoff aus Baumwolle evt. mit Viskoseanteil besteht. Er ist sehr dünn und leicht durchscheinend und trägt sich deshalb besonders in der Übergangszeit toll, da ich sowieso immer ein Top drunter trage. 

Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic

Beim Zuschnitt hatte ich Glück, dass Svea beim Stoffkauf so großzügig war und ich dadurch deutlich mehr Stoff zur Verfügung hatte, als im Schnitt angegeben. Ich weiß nicht genau wo ich beim Zuschnitt mit meinen Gedanken war. Vielleicht am Strand mit Palmen?? 

Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic

Zuerst habe ich das Vorderteil komplett in der Hälfte durchgeschnitten, statt nur wie angegeben, bis zur Markierung des Knopfleistenendes. 

Also Vorderteil noch ein zweites Mal zugeschnitten. 

Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic
Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic

Beim Nähen der Manschetten war ich offenbar geistig auf offener See schnorcheln und hab Schildkröten bewundert…. Plötzlich war der Schlitz auf der falschen Seite. Da ich den Schlitz aber schon eingeschnitten hatte, war der Ärmel auch nicht mehr zu retten. 

Also den Ärmel auch noch ein zweites Mal zugeschnitten. 

Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic

Vielen Dank liebe Svea, falls du das liest, dass du beim Stoffkauf meine Dusseligkeit schon mit einkalkuliert hast😉 

Bis auf diese Hürden, die aber eher meinem geistigen Zustand als der Anleitung zuzuschreiben waren, ging das Nähen der Bluse sehr gut von der Hand. Das Ebook beschreibt die einzelnen Schritte wirklich ausführlich, sodass selbst der Stehkragen und die Manschetten eigentlich keine Schwierigkeiten darstellen sollten. 

Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic
Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic

Der Schnitt sieht zwei unterschiedliche Varianten für den Kragen vor (Steh- und Hemdkragen), zwei unterschiedliche Längen sowie eine durchgehende oder halbe Knopfleiste. Du siehst also, es gibt wirklich viele Variationsmögilchkeiten. Mittlerweile habe ich den Schnitt schon ein zweites Mal genäht und bin dabei mit der angegebenen Stoffmenge ausgekommen, also keine geistigen Ausfälle beim Zuschnitt😉 

Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic

Passend zur Bluse habe ich mir noch ein Knotenstirnband genäht. Das ist ja schließlich auch gerade voll in. Ich muss aber zugeben, dass ich es bisher eher selten getragen habe, obwohl ich den leicht country-mäßigen Look wirklich sehr passend finde. 

Und mein Blouson Maneela und eine noch nicht verbloggte Ginger Jeans (zwei weitere Versionen aber hier und hier) passen auch super zur Cheyenne.

Frau mit selbstgenähter Bluse Cheyenne Tunic

Mit diesem etwas unpassenden Outfit für die aktuellen Temperaturen verabschiede ich mich von dir.
Bis bald, 

Deine Crissie 

Verlinkt bei: Du für dich am Donnerstag

Materialien auf einen Bllick
Schnitt
Größe 38
9,44 €
Stoff
Webware aus Baumwolle?
2 m *
Geschenkt

*Angabe laut Schnittmuster. Ich brauchte aufgrund der bereits erwähnten Dusseligkeit etwas mehr

6 Kommentare

  1. Die Bluse ist echt toll geworden! Und freut mich, dass der Stoff dann auch voll genutzt wurde. Ich kaufe ja wegen meiner eigenen Dusseligkeit immer etwas mehr. Ärmel sind sehr hinterhältige Schnittteile…
    Liebe Grüße

    • Liebe Svea,
      in diesem Fall hatte ich ja Glück, dass du nicht nur deine, sondern vor allem meine Dusseligkeit einkalkuliert hast;) „Hinterhältige Schnittteile“ trifft es in diesem Fall ziemlich genau 😀
      Liebe Grüße
      Crissie

  2. Schön, dass du mit deinem Blog zurück bist! Ich habe gerne auf deiner Seite gestöbert und fand z.b. deine Jacquard-Maneela großartig! Eine hübsche Bluse hast du genäht. Und wer kennt solche „Aussetzer“ nicht?! Ein Glück, dass ausreichend Stoff vorhanden war 😉
    Liebe Grüße,
    Janine

    • Liebe Janine,
      lieben Dank für das Kompliment! Es freut mich, dass du gerne hier stöberst. Genau dafür mache ich das ja schließlich auch mit der Bloggerei:)
      Da hast du Recht mit den Aussetzern und ich bin immer froh zu hören, dass es anderen auch so geht. Zum Glück waren die Auswirkungen dieses Mal nicht so schlimm;)
      Liebe Grüße
      Crissie

  3. Die Bluse ist wirklich schön! Hat was von Holzfällerhemd, durch den femininen Schnitt aber irgendwie auch gar nicht. Und die Bilder sind echt schön, so stimmungsvoll!

    • Hallo Julia,
      lieben Dank. Ja du hast Recht eine Mischung aus rustikalem Holzfällerhemd und femininer Bluse. Ich mag die Kombi. Auch wenn ich die Bluse zur Zeit bei den Temperaturen leider im Schrank hängen lassen muss. Mal sehen, ob sie mir im Herbst noch passen wird…
      Liebe Grüße
      Crissie

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